Nicht genug, dass mein Kabel-Internetanbieter mir nur DualStack-Lite anbietet (d.h. keine öffentliche IPv4 Adresse), es ist mir auch nicht erlaubt das beigesteuerte Kabelmodem TC7200 als solches zu verwenden.
Nach jedem Start des Gerätes gibt es eine Remote-Config Datei, die es in einen extrem kastrierten Router-Modus versetzt. Für IPv4 ist der Router ist der Endpunkt des DS-Lite Tunnels. Das NAT findet am anderen Ende des Tunnels im CGN Gateway statt. Somit sind sämtliche Port-Weiterleitungsfunktionen nicht zu gebrauchen.
Nun könnte man die IPv6 Firewall ausschalten und jedes Gerät im LAN mit seiner IPv6 Adresse ansprechen, aber das könnten dann auch die bösen Buben...
Ein zwischengeschalteter Router würde eine fein abstimmbare Firewall mit sich bringen, aber dieser Ansatz schlägt fehl, weil der TC7200 keine Prefix-Delegation beherrscht.
Nun möchte ich mich hier nicht über die Unzulänglichkeiten des TC7200 aufregen (grrrrrrr!!!!), sondern einen Weg aufzeigen, wie mit einem zusätzlichen OpenWRT Router doch noch eine zufriedenstellende Lösung gebastelt werden kann.
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Dienstag, 17. Februar 2015
Samstag, 16. Februar 2013
PogoPlug LED mit OpenWRT AA - funktioniert nur "fast"
Freitag, 18. Januar 2013
PogoPlug WiFi Adapter
Ein PogoPlug am Netzwerkkabel ist einfach uncool, wenn das Netzwerkkabel quer durchs Wohnzimmer geht, so dass der PogoPlug in der Nähe der Stereoanlage stehen kann - das soll "AirPlay" sein...?! Also brauchte mein PogoPlug eine Netzwerkkarte und klein und günstig sollte sie auch noch sein. Deshalb habe ich auf gut Glück den Daumennagel-großen LogiLink (WL0084B) USB-WLAN Stick (<10EUR) bestellt. Der gelieferte Stick entpuppte sich als RaLink RT5370, der auf Anhieb unterstützt wird (rt2800usb).
Mit diesem Wissen bestellte ich weitere fünf Adapter beim gleichen Versender, ebenfalls von LogiLink. Das böse Erwachen deutete die leicht andere Blister-Verpackung an. Der Stick ist ein LogiLink WL0084A und er verwendet den Realtek Chipsatz 8188CUS.
Mit diesem Wissen bestellte ich weitere fünf Adapter beim gleichen Versender, ebenfalls von LogiLink. Das böse Erwachen deutete die leicht andere Blister-Verpackung an. Der Stick ist ein LogiLink WL0084A und er verwendet den Realtek Chipsatz 8188CUS.
Donnerstag, 10. Januar 2013
OpenWRT UPnP/DLNA Renderer - diesmal wirklich!
Geht es in meinem Freundeskreis um das Thema Netzwerkaudio und Streaming, frage ich immer, ob überwiegend ein Apple Universum vorhanden ist oder eher viele verschiedene andere Geräte - also AirPlay oder UPNP/DLNA (meine EsounD, Pulseaudio-Lösung konnte ich bisher noch niemandem schmackhaft machen...). Mit Shairplay gibt es eine relativ schlanke Lösung für die AirPlay-Ausgabe auf beliebigen OpenWRT Geräten mit USB-Soundkarte.
In einem der alten Posts habe ich mich bereits beklagt, dass es jedoch keinen UPNP/DLNA-Renderer für Linux geben würde. Es gibt scheinbar Millionen von UPNP-Servern aber die Welt der Controlpoints und Renderer ist recht dünn gesät. Aus diesem Grund habe ich, vor gut einem Jahr, einem guten Freund den "alten" Fritz!Repeater empfohlen - nicht, um in seiner 3-Zimmer Wohnung das ohnehin gute WLAN zu verstärken, sondern als UPNP-Renderer für's Netz. Nach anfänglichen Erfolgen hält sich die Zufriedenheit in Grenzen und eine nennenswerte Weiterentwicklung scheint es auch nicht zu geben.
Diese kleine Niederlage wollte ich ungern auf mir sitzen lassen, so dass mir meine neuen PogoPlugs wie gerufen kamen, um damit Rygel mit PlayBin als Renderer auszuprobieren.
In einem der alten Posts habe ich mich bereits beklagt, dass es jedoch keinen UPNP/DLNA-Renderer für Linux geben würde. Es gibt scheinbar Millionen von UPNP-Servern aber die Welt der Controlpoints und Renderer ist recht dünn gesät. Aus diesem Grund habe ich, vor gut einem Jahr, einem guten Freund den "alten" Fritz!Repeater empfohlen - nicht, um in seiner 3-Zimmer Wohnung das ohnehin gute WLAN zu verstärken, sondern als UPNP-Renderer für's Netz. Nach anfänglichen Erfolgen hält sich die Zufriedenheit in Grenzen und eine nennenswerte Weiterentwicklung scheint es auch nicht zu geben.
Diese kleine Niederlage wollte ich ungern auf mir sitzen lassen, so dass mir meine neuen PogoPlugs wie gerufen kamen, um damit Rygel mit PlayBin als Renderer auszuprobieren.
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Samstag, 29. Dezember 2012
OSCAM auf PogoPlug
Nun habe ich acht PogoPlugs zu Hause stehen - aber ein paar Erfahrungen woolen noch gesammelt werden, bevor ich sie an Freunde und Familie als Rundum-Sorglos-Pakete verschenken kann. Der USB-Port meines AppleTV(1) war nie sonderlich stabil, also warum ihn nicht entlasten indem ich den OSCAM Server mit den beiden Kartenlesern auf einen PogoPlug verfrachte. OSCAM verbindet meine beiden Sat-Receiver mit unserer HD+ und Sky-Abo-Karte.
Freitag, 21. Dezember 2012
OpenWRT auf PogoPlug
Manchmal kaufe ich Sachen einfach weil sie günstig sind (wer macht das nicht?), so auch neulich... Beim Günstikgkeitsportal meiner Wahl gab es einen Deal über einen Linux Plug Computer, den die Firma CloudEngines Inc. offensichtlich abverkaufte.
Für 10 EUR/Stück habe ich mir prompt acht davon bestellt, die in der Auftragsbestätigung als Typ "Pogo-P24" gekennzeichnet waren. Eine Recherche bei Archlinux ergab, dass es sich (leider) um einen v3 mit 700MHz ARMv6 Dualcore handelt. Mein Lieblings-Mini-Linux OpenWRT würde es auf dieser Architektur nicht geben... bleibt immer noch ArchLinux.
Umso größer dann meine Freude, als ich beim Auspacken feststellte, dass ich entgegen der Bezeichnung auf der Verpackung (Pogo-B04!) tatsächlich Geräte des Typs "Pogo-E02" bekommen habe. Hierbei handelt es sich um die Marvell Orion Plattform (ARMv5) die unter dem Namen Kirkwood in vielen NAS verbaut ist - und natürlich von OpenWRT unterstützt wird. Als kleines Goodie besitzt der PogoPlug neben einem 1,2GHz Prozessor 128MB Flash und 256MB RAM. Das ist für die gängigen beengten OpenWRT System verdammt viel (selbst mein nagelneuer TP-WDR4300 hat nur 8MB Flash bei 128MB RAM und einer mageren 560MHz Atheros CPU). Da sollte sich also so einiges machen lassen...
Samstag, 25. August 2012
HomeAutomation und Audio - final thoughts
Wie ich schon in Teil 1 bzw. Teil 2 geschrieben habe, ist PulseAudio eine interessante Alternative zu EsounD. Es ist nicht nur ein Drop-In Replacement für ESD, es wird zur Abwechslung auch mal konsequent weiterentwickelt.
Bisher habe ich mit PulseAudio v0.9.x getestet, inzwischen gibt es v2.0 und sogar vorkompilierte OpenWRT Pakete. Eigentlich ist es an der Zeit, mal 'was Neues zu probieren... ;)
Bisher habe ich mit PulseAudio v0.9.x getestet, inzwischen gibt es v2.0 und sogar vorkompilierte OpenWRT Pakete. Eigentlich ist es an der Zeit, mal 'was Neues zu probieren... ;)
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Freitag, 24. August 2012
HomeAutomation SoundClients (Teil 3)
In den Server Wrapper Dateien konnte man bereits sehen, die Clients wurden einfach über den "$esdopt" Parameter angegeben. Ein Client ist ein beliebiges Gerät, auf dem der ESD Server läuft. Es gab mal für Windows einen virtuellen Soundkartentreiber, aktuell würde ich EsounD aus dem Cygwin Projekt verwenden. Allerdings gibt es bei uns zu Hause keinen stationären Rechner mehr, auf den es sich lohnen würde Audio auszugeben (früher in der WG liefen die Kisten noch ständig...) - deshalb geht es hier um dedizierte Clients.
Ich bin bei OpenWRT als "Distribution" meiner Wahl gelandet, weil es eine Vielzahl an Plattformen unterstützt. Auf der Homepage kann man unter "Supported Devices" eine umfangreiche Hardwareliste finden. Es sollte sich jeder Router eignen, solange er einen USB-Port besitzt, in den eine billige USB-Soundkarte kommt.
Schafft man gezielt Hardware an, helfen Preisvergleichsportale (mein Favorit ist geizhals.at/de), auf denen man teilweise bei den Router-Features auf "USB" und "OpenWRT" Filtern kann.
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HomeAutomation ist auch "Audio in jedem Raum" (Multi-Room Audio) - Teil 1

Anfänglich (als es noch kein Alsa mit DMIX und TTABLE gab) habe ich EsounD (ESD) dazu genutzt, den Stereo-Kanal einer Soundkarte in zwei getrennte Mono-Kanäle aufzuteilen, die an zwei Verstärker in unterschiedlichen Räumen angeschlossen waren.
Auf diese Weise mit dem spärlich Dokumentierten (und längst nicht mehr weiterentwickelten) EsounD vertraut, habe ich bald auch die Netzwerkfähigkeit von ESD dazu genutzt, Audio in alle Räume zu bringen.
Zunächst liefen drei ESD über drei USB Soundkarten an einem NSLU. Ein günstiges 5.1 Verstärker-Set bekam auf diese Weise drei Input-Kanäle auf die einzelnen Boxen verteilt (vorn, hinten, center) und drei anliegende Räume konnten mit Sound versorgt werden.
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